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Ashgabat Medical Center introduces embryo implantation


17.02.2009

revolutionäre Neuerungen

Stammzellentherapie bei Verletzungen am Bewegungsapparat des Pferdes

17.02.2009: revolutionäre Neuerungen

Ganz spezifisch im Pferdebereich werden die Techniken und Möglichkeiten zu revolutionären Neuerungen unterstützt. So forciert das Team der Dragon IVF International Neuerungen im gynäkologischen Ultraschall sowie die Etablierung von Stammzellprogrammen sehr intensiv. Informationen und Fortschritte werden auf diesen Seiten eingestellt, Informationen und Verbindungen erhalten sie persönlich bei Dr. Manuela Ropeter.

Wir informieren Sie über die aktuellen Möglichkeiten einer Stammzellenbehandlung beim Pferd. Nach einer Stammzellengewinnung direkt nach dem Abfohlen aus venösem Blut des Fohlens, Züchtung und Langzeitkryokonservierung in einem angeschlossenen Labor stehen Ihnen besonders potente Stammzellen für zukünftige Therapien zur Verfügung.

Nach der Übersendung von ca. 100 ml Fohlenblut werden hieraus die Stammzellen separiert, vermehrt, anschließend kryokonserviert. So wird für das Fohlen und dessen direkte Verwandte ein wichtiger Grundstein einer Behandlung mit potenten Stammzellen gelegt, falls bei einer späteren Verletzung eine Stammzellenbehandlung in Frage kommt.

Bei Interesse oder in Anspruchnahme dieser medizinischen Leistung setzen Sie sich mit uns in Verbindung.
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Stammzellentherapie bei Verletzungen am Bewegungsapparat des Pferdes

Sehnen- und Fesselträgererkrankungen machen beim Pferd einen hohen Prozentsatz der orthopädischen Krankheitsbilder aus. Teilweise sind solche Tiere schon monatelang vortherapiert, teilweise handelt es sich auch um frische Sportverletzungen. Abgesehen von der klassischen Sehnentherapie (Ruhe, Einreibung, Injektion von Hyaluronsäure oder Müller-Wohlfahrt-Cocktail) findet auch die Orthokin (IRAP) -Therapie und die Behandlung mit isoliertem Wachstumshormon statt.

Seit Anfang 2005 haben wir in Ergänzung oder auch in Kombination zu den vorgenannten Maßnahmen die Stammzellentherapie etabliert. Diese Behandlungsform gehört inzwischen zur Routine in unserer Praxis und wird inzwischen auch bei Gelenkerkrankungen mit Knorpeldegeneration angewendet. Die Stammzellentherapie basiert auf der Tatsache, dass im Organismus "Vorläuferzellen" vorhanden sind, die sich bei Bedarf zu spezifischen Zellen (Muskeln, Sehnen, Bänder, Knochen, Knorpel, Nerven, Haut) entwickeln. Diese Vorläuferzellen, Stammzellen genannt, sorgen unter anderem dafür, dass sich nach einer Verletzung die Zellen wieder regenerieren.

Für die Stammzellentherapie beim Pferd erfolgt eine Punktion des Brustbeins des zu behandelnden Pferdes mit Entnahme von Knochenmark, welches die Stammzellen enthält. Der Eingriff wird in der überwiegenden Anzahl der Fälle in Vollnarkose durchgeführt, da häufig neben der Knochenmarkspunktion noch ein operativer Eingriff an der erkrankten Stelle erfolgt. Meist wird bereits 1/3 des entnommenen Knochenmarks während der OP direkt an die zu behandelnde Stelle injiziert. Da im Knochenmark nur eine begrenzte Anzahl an Stammzellen enthalten ist, werden diese im Labor vermehrt. Dafür müssen sie im Labor angezüchtet werden. Zurzeit gelingt es, die gewonnenen Stammzellen aus dem Knochenmark in ca. 14 Tagen durchschnittlich um den Faktor 80 bis 100 zu vermehren. Abhängig von Art und Ausmaß der Verletzung bzw. Schädigung des Tieres ist es möglich, die Behandlung in 1 bis 3 Schritten aufzuteilen. In der Regel erfolgt die erste Injektion ca. 14 Tage nach der Entnahme. In Abhängigkeit vom Wachstum der Zellen und der Verletzung des Pferdes kann die Injektion ein- oder zweimal wiederholt sowie bei Bedarf mit weiteren Behandlungsmaßnahmen (Orthokin / IRAP, Stoßwellenbehandlung etc.) kombiniert werden.

Zusätzlich zur Stammzellgewinnung nach Knochenmarkpunktion werden wir ab Mitte Januar 2008 die Aussaat, Expansion und Kryopreservation von Stammzellen aus dem postnatalen Kreislauf von Fohlen etablieren. Diese Technik ermöglicht, dass bereits Stammzellen vom Fohlen direkt nach der Geburt vermehrt werden, um später bei Bedarf auf Abruf für eine Behandlung zur Verfügung zu stehen. Aus nur 50 - 100 ml venösen Blutes vom Fohlen können Stammzellen gewonnen und für eine spätere Behandlung in flüssigem Stickstoff gelagert werden.

Erfolg durch Kooperation


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